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Generalversammlung 2018

Zur diesjährigen Generalversammlung lud Einheitsleiter Martin Verhülsdonk die Kameradinnen und Kameraden der Einsatz- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr, sowie die Vertreter der Stadt Geldern, Herrn Bürgermeister Sven Kaiser und den designierten Ordnungsamtsleiter Herrn Johannes Dercks und ebenso die Wehrleitung, vertreten durch den stv. Leiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Dieter Arrets, ein.

Zu Beginn wurde durch Herrn Kaiser, Herrn Dercks und Herrn StBI Arrets die Grußworte seitens der Stadtverwaltung und der Wehrleitung überbracht. Dabei wurde über Geschehnisse des vergangenen Jahres berichtet, wie auch über aktuelle und zukünftige Vorhaben Bericht erstattet. Anschließend wurden durch Bürgermeister und Wehrleitung drei Kameraden offiziell aus der Einsatzabteilung in die Ehrenabteilung verabschiedet. Stadtbrandinspektor Hans-Willi Lackmann, Hauptbrandmeister Hans-Willi Schlootz und Unterbrandmeister Friedhelm Sanders sind in die Ehrenabteilung verabschiedet worden. Den Dreien wurde für ihre langjährige Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. Hans-Willi Schlootz scheidet damit auch als Kassierer aus dem Vorstand aus. Sein Amt übernimmt der Unterbrandmeister Frank Keyser, dieser wiederum übergibt das Amt des Schriftführers an Oberfeuerwehrfrau Nina Kerkmann.

Hannah Silber wurde anschließend als Feuerwehrfrauanwärterin durch den stv. Leiter der Feuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Geldern aufgenommen und ist nun Teil der Einsatzabteilung. Nach den Verabschiedungen und der Neuaufnahme konnten noch Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen werden. Im Einzelnen folgende:

vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann:   Jannes Dahmen, Kai Martens, Florian van Betteray

von Feuerwehrfrau zur Oberfeuerwehrfrau:               Nina Kerkmann

vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann:       Lucas Silber

vom Unterbrandmeister zum Brandmeister:              Tobias Klaessen

Brandmeister Tobias Klaessen und Brandmeister Bernd Voortman wurden durch die Wehrleitung zu stellvertretenden Einheitsleitern ernannt. Beide waren bereits seit ca. einem Jahr kommissarisch im Amt.

Abschließend zum personellen Teil überreichte der stv. Wehrleiter noch diverse Urkunden zu bestandenen Lehrgängen der einzelnen Kameradinnen und Kameraden.

Frank Keyser verlas darauf folgend den Jahresbericht vor. Verschiedene Punkte aus dem vergangenen Jahr konnte man nochmal Revue passieren lassen. Im Anschluss berichteten die Kassenprüfer Christoph Boos und Kai Martens über eine fehlerfrei geführte Kasse, neu gewählt wurde Florian van Betteray, der nun Kai Martens im Amt ersetzt. Nach einer kurzen Pause wurden noch diverse Termine für das laufende Kalenderjahr angesprochen und es wurde mit den Vertretern der Wehrleitung und Verwaltung über den ein oder anderen Punkt kontrovers diskutiert, ehe Martin Verhülsdonk die Versammlung gegen 22.00 Uhr beendete.

Dienstabend „Reanimationstraining“ beim Rettungsdienst (26.02.2018)

Als Feuerwehrangehöriger kommt man immer wieder in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht. In solchen Situationen sind lebenserhaltende Maßnahmen das A&O. Jährlich schulen wir uns, um in einer solchen Situation jederzeit vorbereitet zu sein und professionell helfen zu können. Zum diesjährigen Reanimationstraining besuchten wir die Rettungswache Geldern. Die Notfallsanitäter Christian Heix und Maik van Loon zeigten uns, auf welche Details zu achten ist. Im Anschluss hatten wir noch die Möglichkeit uns die neueste Generation RTW und NEF des Rettungsdienstes des Kreises Kleve anzusehen.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung der Kollegen des Rettungsdienstes. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Feuerwehr übt den Ernstfall (23.02.2018)

Die Rettung von Menschenleben bei einem Brandereignis, das Vorgehen von Atemschutztrupps unter Nullsicht sowie die Kommunikation untereinander – das waren die Schwerpunkte einer groß angelegten Übung am Freitagabend (23.02.2018).

Die Feuerwehren aus Kapellen, Geldern und Hamb sowie ein Einsatzleitwagen aus Veert wurden am Freitagabend gegen 18.30 Uhr zu einem Brand in Kapellen alarmiert. Ebenfalls dabei war ein Rettungswagen des DRK Weeze. Als Übungsobjekt stand das Gebäude der früheren Firma „Küppers-Tiefkühlkost“ zur Verfügung. Dargestellt wurde eine Verpuffung im Keller, wodurch nun mehrere Verletzte und Vermisste Personen zu beklagen waren. Die Feuerwehr setzte mehrere Atemschutztrupps im sogenannten Innenangriff ein, um nach Personen zu suchen und diese zu retten. Für die Verletzten, die am Fenster bzw. auf einem Balkon gesichtet wurden, setzte die Feuerwehr die Drehleiter und tragbare Leitern ein. Rund eine Stunde waren die ca. 35 Einsatzkräfte beschäftigt, um das Szenario abzuarbeiten.

Nach Übungsende wurden Aufräumarbeiten durchgeführt, ehe es in einer gegenüberliegenden Halle für alle einen Snack und etwas zu trinken gab. Hier wurde die Übung kurz nachbesprochen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Volksbank Immobilien eG, der DLRG RUND-Gruppe und dem DRK Weeze danken.  Die Volksbank ermöglichte uns in diesem Objekt realitätsnah zu üben, die DLRG RUND-Gruppe stellte die Verletzten (Mimen), das DRK Weeze unterstützte uns mit dem RTW.

Feuerwehr Geldern trainiert Waldbrandbekämpfung (28.08.2017)

Geldern-Kapellen. Gerade an heißen Sommertagen und langen Trockenphasen steigt die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die Feuerwehren machen jährlich durch Sicherheitshinweise auf die Gefahren aufmerksam – keine Zigaretten in Waldgebieten wegwerfen, kein offenes Feuer machen und viele weitere Hinweispunkte. Für den Fall, dass es aber doch einmal zu einem solchen Schadensereignis im Stadtgebiet Geldern kommt, trainierten mehrere Einheiten der Feuerwehr Geldern dieses Szenario.

Plattform für die groß angelegte Übung war das Waldgebiet „Finkenhorst“ zwischen Kapellen und Aengenesch. Bei warmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius trafen sich die Löschzüge aus Kapellen, Walbeck und Baersdonk in Aengenesch, von wo aus die Übung startete. Zusätzlich besetzten die Walbecker Brandbekämpfer einen Schlauchwagen, der 2000 Meter Schlauch sowie eine tragbare Pumpe mitführt und für genau solche Einsätze konzipiert ist. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Geldern, der in Veert stationiert ist, war ebenfalls beteiligt. Weitere Unterstützung kam vom Löschzug Geldern-Stadtmitte, ein Löschfahrzeug und ein Logistikfahrzeug kamen vom Löschzug 1.

Gegen 19.10 Uhr rollte das erste Fahrzeug ins Waldgebiet. Zeitversetzt nahmen auch alle weiteren Fahrzeuge den Einsatzauftrag an. Das Löschwasser konnte aus der Issumer Fleuth, die direkt am Wald vorbeifließt, gesaugt werden. Von dort aus wurde das Wasser über zwei verschiedene Wege zum ca. 1300m entfernten Brandort gefördert. Es waren mehrere Verstärkerkraftpumpen nötig, um das Wasser bis zum Endabnehmer (dem Kapellener Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) zu transportieren. Mehrere Einsatzabschnitte wurden gebildet, sodass die Einsatzstelle geordnet wurde. Das Fazit des Einsatzleiters Martin Verhülsdonk: „Die Übung verlief sehr zufriedenstellend. Im Nachgang sind wir aber auch selbstkritisch genug, um Defizite auszuwerten und uns für die Zukunft noch stärker aufzustellen.“

Insgesamt waren 41 Feuerwehrangehörige mit 9 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

Bericht: Martin Verhülsdonk